Was ist Osteopathie?

Der amerikanische Arzt Dr. A.T. Still (1828-1917) nannte sein manuelles Untersuchungs- und Therapiekonzept 1874 „Osteopathie“

Osteopathie baut auf den körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationskräften auf. Krankheiten und Störungen entstehen oftmals dadurch, dass der Körper die Fähigkeit zur Selbstregulierung verliert. An diesem Punkt setzt die Osteopathie an und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Je nach Beschwerdebild kann sie aber auch begleitend, interdisziplinär zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

Die Osteopathie steht auf 3 Säulen:

  1. Die parietale Osteopathie: behandelt Bewegungsapparates (Gelenke, Knochen, Bänder, Muskeln, Wirbelsäule, Faszien usw.).
  2. Die viszerale Osteopathie: behandelt Organe, Organsysteme
  3. Die craniosacrale Osteopathie: behandelt vom Schädel (Cranium) und seinen verbindenden Strukturen hin zum Kreuzbein (Sacrum)

Kinderosteopathie

 

Funktionelle Störungen des Säuglings können nach einer Geburt mit sanften Techniken gelöst werden, um eine harmonische Entwicklung zu ermöglichen. Im Verlauf des Wachstums von Kindern können Spannungen, Blokaden entstehen, die einfühlsam erspürt und behandelt werden.

Die osteopathischen Behandlungen können unter anderem hilfreich sein bei:

  • Unterstützung bei der Anpassung nach der Geburt, Trinkprobleme, Überstreckung).
  • Wirbelsäulenauffälligkeiten im Wachstum-Unterstützung von Beweglichkeit, Statik und Körperwahrnehmung.
  • Gesichts- und Schädelasymmetrien,
  • Verdauungsprobleme
  • Schreikinder
  • Unruhe und häufiges Weinen.
  • Stillprobleme
  • Bewegungs- und Entwicklungsverzögerungen -Förderung eines harmonischen Bewegungsablaufs und frühzeitige Unterstützung.

Osteopathie kann angewendet werden bei:

  • Bewegungsapparat: Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, Verspannungen, Haltungsprobleme
  • Kopf:  Kopfschmerzen, Migräne, chronische Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen, Kiefergelenksprobleme, Ohrgeräusche
  • Urogenital- und Gynäkologischer Bereich: Blasenbeschwerden, Menstruationsprobleme, Nachsorge nach Operationen
  • Magen- Darmbeschwerden
  • Kinderheilkunde: KISS-Syndrom, Skoliose, Verdauungs- oder Schlafprobleme bei Säuglingen
  • Begleitung während der Entwicklung von Kindern, KFO- Behandlung
  • Psyche und Hormonelle System: Harmonisierung
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Kosten & Therapeuten



Die Kosten für osteopathische Behandlungen werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht vollständig übernommen.
Private Krankenkassen oder Zusatzversicherungen erstatten die Kosten teilweise – bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Krankenkasse.

Krankenkassenübersicht auf osteopathie.de

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Praxis Osteopathie, Kinderosteopathie und Naturheilkunde
Susanne Ludwig-Melewski D.O.
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